STOFFWECHSEL - Osteoporose
Substanzverlust im Innern
Die sprichwörtlich harten Knochen sind zwar sehr widerstandsfähig, aber keineswegs unveränderlich. Wie jedes lebende Gewebe erneuern sie sich ständig. Dabei überwiegt in Kindheit und Jugend der Aufbau, das Skelett wächst. Danach halten sich Zuwachs und Abbau die Waage, und ungefähr ab 35 überwiegt der Abbau, die Knochensubstanz nimmt allmählich ab. Die Größe der Knochen bleibt dabei gleich, doch ihre Struktur ändert sich: sie verlieren an Festigkeit. Meist unbemerkt wird so das Tragegerüst unseres Körpers immer instabiler, und die Gefahr von Knochenbrüchen steigt. Oft trifft es bei Stürzen typische Stellen wie Wirbel, Unterarme oder Handgelenke. Besonders häufig und gefürchtet sind Oberschenkelhalsbrüche bei älteren Menschen. mehr als 150.000 Senioren jährlich erleiden bei uns einen solchen Bruch, der sie nicht selten zu Pflegefällen macht. Ein Schicksal, das keineswegs unabwendbar ist.


