KREBS - Früherkennung

Signale aus dem Körper

Viele Menschen verdrängen den Gedanken an Krebs und daran, dass auch sie erkrankt sein können. So bleibt eine Krebserkrankung in genau dem Stadium unentdeckt, in dem sie heilbar wäre – mit fatalen Folgen: Jährlich erkranken in Deutschland rund 350.000 Menschen an Krebs, etwa 210.000 sterben daran.

Vorsorgen ist einfacher als Heilen
Nach Ansicht der Deutschen Krebsgesellschaft wäre ein Drittel der Neuerkrankungen durch bessere Prävention vermeidbar. Tatsächlich nehmen nur ca. 16 % der Männer und 50 % der Frauen Vorsorgeuntersuchungen wahr, obwohl die rechtzeitige Erkennung buchstäblich über Leben und Tod entscheiden kann. Manche Krebsarten können, rechtzeitig behandelt, geheilt oder sie können sogar verhindert werden: z.B. Darmkrebs oder Magenkrebs.

Kassenleistungen ergänzen
Oft verursacht Krebs an inneren Organen lange keine Schmerzen. Um rechtzeitig Signale der Erkrankung zu erhalten, bedarf es Vorsorgeuntersuchungen. Einige davon werden von den Krankenkassen getragen, manche muss der Versicherte jedoch selbst bezahlen. Eine Ausgabe, die Labormediziner in einigen Fällen dringend empfehlen, denn die wissenschaftlich anerkannten neuen Untersuchungsmethoden erhöhen die Heilungschancen drastisch. Wir stellen Ihnen zwei empfohlene Untersuchungen für die Bereiche Darmkrebs und Magenkrebs kurz vor.

„Vor sechs Jahren hat mir mein Hausarzt zur Vorsorgeuntersuchung geraten. Ich habe damals lange gezögert – weniger wegen der Kosten, sondern weil ich mich mit 47 Jahren zu jung und zu gesund für Krebs fühlte. Zu meinem Glück hat mich der Arzt überredet. Das Labor stellte winzige Mengen Blut im Stuhl fest, eine Darmspiegelung brachte Gewissheit: Darmkrebs im Frühstadium. Ich wurde sofort operiert. Seither lasse ich mich jährlich untersuchen – bisher ohne Befund.

Hinweis:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie Sie Ihr individuelles Frühwarnsystem aus gesetzlichen und individuellen Gesundheitsleistungen optimal gestalten können!

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